Osama bin Laden im WWW

Mountain View (pte/04.05.2011/11:15) – Der Tod des Al-Qaida-Chefs Osama
bin Laden ist derzeit ganz klar das Thema Nummer eins im Internet. Wie
eine aktuelle Analyse des US-Marktforschungsunternehmens NetBase
Solutions http://www.netbase.com zeigt, übersteigt die Zahl
entsprechender Meldungen auf Social-Media-Portalen wie Twitter oder
Facebook sogar jene Rekordwerte, die im Zusammenhang mit der
dramatischen Erdbebenkatastrophe in Japan oder zuletzt der Hochzeit von
Prinz William und Kate Middleton verzeichnet worden sind.

Den vorgelegten Daten zufolge haben User alleine im englischsprachigen
Web am Sonntag und in der ersten Montag-Hälfte rund 1,2 Mio. Meldungen
zum Ableben des Terrorfürsten generiert. Knapp die Hälfte der geführten
Gespräche wurde dabei über Twitter abgewickelt. “Wir haben die höchsten
anhaltenden Tweet-Raten registriert, die jemals gemessen worden sind”,
heißt es in einem offiziellen Statement des Mikro-Blogging-Diensts. Im
Zeitraum von Sonntag seien von Nutzern zwischen 22:45 und 0:20 im
Durchschnitt pro Sekunde 3.000 Postings zum Thema abgegeben worden.

Web schneller als Obama

Doch nicht nur das Ausmaß der Diskussionen, auch die Geschwindigkeit,
mit der sich Meldungen zum Tod bin Ladens im Web verbreitet haben, ist
rekordverdächtig. Laut Angaben des Wall Street Journals war das Thema
auf Social-Media-Seiten schon 45 Minuten vor der offiziellen Bekanntgabe
durch die Rede Barack Obamas Gesprächsstoff. “Viele Leute haben darüber
zuerst via Twitter oder Facebook erfahren”, bestätigt die Zeitung. Sogar
hunderte Journalisten seien auf diese Weise auf die Sensationsmeldung
aufmerksam geworden.

Dass Blogger und Hobby-Journalisten mithilfe von sozialen
Online-Netzwerken traditionelle Medien wie Zeitungen oder TV in puncto
Geschwindigkeit durchaus ausstechen können, haben etwa bereits die
gewaltsamen Ausschreitungen in der iranischen Hauptstadt Teheran im Juni
2009 gezeigt (pressetext berichtete:
http://pressetext.com/news/20090615016). Von Seiten der Journalisten
wird diese Entwicklung aber eher skeptisch gesehen: “Dem Leser muss zu
jeder Zeit klar sein, dass derartige Inhalte nicht professionell
journalistisch überprüft worden sind”, betont etwa Eva Werner,
stellvertretende Pressesprecherin des Deutschen Journalistenverbandes
(DJV) http://www.djv.de , gegenüber pressetext.

Erste Quelle mittlerweile bekannt

Als ursprüngliche Quelle der ersten Information zum Tod bin Ladens wurde
mittlerweile ein 33-jähriger IT-Berater aus Pakistan mit dem
Twitter-Namen “@ReallyVirtual” ausgeforscht. Dieser berichtete bereits
um Mitternacht in der Nacht zu Montag von der Stürmung des Verstecks des
meistgesuchten Terroristen der Welt durch eine US-Spezialeinheit in
Hörweite seiner Wohnung in Abbottabad. (Ende)

Aussender: pressetext.redaktion
Redakteur: Markus Steiner
email: steiner@pressetext.at
Tel. +43-1-81140-317

Posted in Allgemein | Tagged , , , , , | Leave a comment

Wachsames Internet

Qualitätsjournalismus, so war sich die Redaktion einig, muss es sein, wenn der geneigte Leser für Nachrichtencontent bezahlen muss. Aber wie sieht es um den Jahreswechsel aus: Urlaubszeit und / oder alle beim Kiffen?

Ach egal: nehmen wir ein Allerweltsthema, dachte sich die Redaktionsleitung. Was liegt da näher, als über die Winterganoven zu berichten, die Umtriebe mit den verschneiten Autobahnen, Straßen, Verkehrsbeeinrächtigungen usw. – aber wo war sie nur geblieben, die schreibende Zunft?

Warum das Rad neu erfinden, wenn es fieses Freibier für alle gibt? Flugs zur Bibliothek Wikipedia gesurft und schon geht der Artikel online – nur gut – dass BILDblog auch surft – und die Dramatik bei Bild erkannt hat. BRAVO!

Posted in bellenderhund | Tagged , , , | Leave a comment

Hundegebell ohne Karies?

Aloe Vera als Karieshemmer bestätigt
US-Dentisten: “Alternative bei überempfindlichen Zähnen”

Mangalore (pte/20.07.2009/11:50) – Die Heilpflanze Aloe Vera kann in Sachen Bakterienabwehr mit herkömmlichen Zahnpasten mithalten. Das behaupten Wissenschaftler der Universität Yenepoya der indischen Stadt Mangalore http://yenepoya.edu.in in “General Dentistry”, einer Fachzeitschrift für Zahnmediziner der USA und Kanada. Im Vergleich ihrer Kariesbakterien abtötenden Wirkung mit zwei der meist gekauftesten Zahnpasten zeigte sich ein für Zahnreinigung bestimmtes Gel mit Extrakten aus Aloe-Vera als ebenbürtig.

Das Extrakt von Aloe Vera enthält Anthracen, ein Wirkstoff der in zahlreichen Heil- und Schmerzmitteln Verwendung findet, da er als Entzündungshemmer gilt. Für Menschen, die überempfindliche Zähne oder Zahnfleisch besitzen, sei laut den indischen Forschern ein Gel der auch als “Wüstenlilie” benannten Pflanze nützlich, da es milder als bestimmte Inhaltsstoffe der Zahnpasta sei. “Glücklicherweise haben Menschen mit überempfindlichen Zähnen oder Zahnfleisch mehrere Alternativen zu Zahnpasten. Aloe Vera ist eine davon”, so Eric Shapria, Sprecher der Academy of General Dentistry http://www.agd.org. Vor einer Anwendung eines entsprechenden Mittels habe jedoch unbedingt Rücksprache mit dem behandelnden Zahnarzt zu erfolgen.

Die in mehreren Bereichen als natürliches Heilmittel angewandte Aloe-Vera-Pflanze hat in den letzten Jahren auch Eingang in alternative Produkte zur Zahnhygiene gefunden. Dennoch warnen die Studienautoren um den Zahnmediziner Dilip George, dass nicht alle im Umlauf befindlichen Mittel zur Anwendung geeignet seien. “Nur Gel, das aus der Mitte der Pflanze gewonnen wird, erfüllt diese Aufgaben, zudem darf es in der Herstellung nicht übermäßig erhitzt oder gefiltert werden, da dabei Enzyme und Polysaccharide zerstört werden”, so die indischen Forscher. Im Zweifelsfall könnten Non-Profit-Organisationen wie der Aloe Science Council http://www.iasc.org Auskunft über die Qualität eines Produkts geben. (Ende)

Aussender: pressetext.austria
Redakteur: Johannes Pernsteiner

Posted in bellenderhund | Tagged , , | Leave a comment

Sensation: Urin entpuppt sich als neue Treibstoffquelle

Menschliches Abfallprodukt als billiger Wasserstofflieferant nutzbar

London (pte/07.07.2009/13:32) – Auf der Autobahn-Raststation werden in der Regel zwei Dinge gemacht. Ein Tank wird aufgefüllt, ein anderer entleert. Forscher der Ohio University http://www.ohio.edu haben nun entdeckt, dass Urin sogar als wertvoller Treibstoff der Zukunft dienen könnte, denn mit Hilfe eines sehr günstigen Katalysators kann der menschliche Abfallstoff zur billigen Wasserstoffquelle werden. Dass es sich bei der Untersuchung um keinen Scherz handelt, sondern um ernstzunehmende Forschung, bestätigt Jon Edwards, Media Relations Officer der Royal Society of Chemistry http://www.rsc.org in London im pressetext-Interview. Das Studienergebnis wurde im Fachmagazin der Royal Society, Chemical Communications, veröffentlicht.

“Die Entdeckung könnte nicht nur dazu führen in Zukunft Autos mit günstigem Wasserstoff zu versorgen, sondern auch zur besseren Reinigung von Abwässern dienen”, so Edwards. Die Chemikerin Gerardine Botte hat mit Hilfe der Elektrolyse aus dem Urin Wasserstoff hergestellt. “Im Vergleich zu Wasser befinden sich im Hauptbestandteil des Urins, dem Harnstoff-Molekül, vier Wasserstoffatome, die – und das ist wichtig – weniger stark aneinander gebunden sind als Wasserstoffatome im Wasser”, erklärt Edwards. Der zweite wesentliche Faktor sei die Verwendung eines sehr preiswerten Katalysators bei der Elektrolyse. “Eine neue nickelbasierte Elektrode und eine Spannung von 0,37 Volt reichen für die Elektrolyse aus”, berichtet Botte. Im Vergleich dazu benötigt man bei der Elektrolyse von Wasser 1,23 Volt.

Während des elektrochemischen Prozesses wird der Harnstoff auf der Oberfläche der Nickel-Elektrode absorbiert, erklärt die Chemikerin. Auch, wenn das System nicht zur Herstellung von Wasserstoff verwendet wird, könnte es in der Abwasserklärung Verwendung finden. Die derzeit gängigen Systeme sind nämlich nach Ansicht von Botte viel zu teuer und zu wenig effizient. “Wir müssen nicht das Rad neu erfinden, da es schon genügend Elektrolyte gibt, die in verschiedenen Anwendungen genutzt werden.” Die einzigen Vorbehalte gegenüber dem Harnstoff hat die Forscherin aufgrund des hohen Salzgehaltes.

“Die Entdeckung könnte nicht nur dazu führen in Zukunft Autos mit günstigem Wasserstoff zu versorgen, sondern auch zur besseren Reinigung von Abwässern dienen”, so Edwards. Die Chemikerin Gerardine Botte hat mit Hilfe der Elektrolyse aus dem Urin Wasserstoff hergestellt. “Im Vergleich zu Wasser befinden sich im Hauptbestandteil des Urins, dem Harnstoff-Molekül, vier Wasserstoffatome, die – und das ist wichtig – weniger stark aneinander gebunden sind als Wasserstoffatome im Wasser”, erklärt Edwards. Der zweite wesentliche Faktor sei die Verwendung eines sehr preiswerten Katalysators bei der Elektrolyse. “Eine neue nickelbasierte Elektrode und eine Spannung von 0,37 Volt reichen für die Elektrolyse aus”, berichtet Botte. Im Vergleich dazu benötigt man bei der Elektrolyse von Wasser 1,23 Volt.

Während des elektrochemischen Prozesses wird der Harnstoff auf der Oberfläche der Nickel-Elektrode absorbiert, erklärt die Chemikerin. Auch, wenn das System nicht zur Herstellung von Wasserstoff verwendet wird, könnte es in der Abwasserklärung Verwendung finden. Die derzeit gängigen Systeme sind nämlich nach Ansicht von Botte viel zu teuer und zu wenig effizient. “Wir müssen nicht das Rad neu erfinden, da es schon genügend Elektrolyte gibt, die in verschiedenen Anwendungen genutzt werden.” Die einzigen Vorbehalte gegenüber dem Harnstoff hat die Forscherin aufgrund des hohen Salzgehaltes.

Aussender: pressetext.austria
Redakteur: Wolfgang Weitlaner

Posted in bellenderhund | Tagged , | Leave a comment

Nachts Licht an, wenn der Hund bellt?

Nein ganz so ist es nicht – aber es ist ein innovatives Konzept – bitte schön:

pte090624028     Produkte/Innovationen, Umwelt/Energie
dial4light: Anruf aktiviert Straßenbeleuchtung
Bedarfsorientiertes Lichtmanagement reduziert Energiebedarf
Straßenbeleuchtung künftig nur mehr bei Bedarf

Lemgo (pte/24.06.2009/13:10) – Die Stadtwerke Lemgo haben mit
“dial4light” https://www.dial4light.de ein bahnbrechendes
Energiesparkonzept für den Anwendungsbereich Straßenbeleuchtung
vorgestellt. Passanten werden dadurch in die Lage versetzt,
ausgeschaltete Streckenlichter erst bei Bedarf über einen Anruf per
Mobiltelefon einzuschalten. Die jeweiligen Straßenlichter leuchten in
der Folge für zehn bis 15 Minuten. Die zugrundeliegende Technik ist im
Zuge der letzten 18 Monate in Form mehrerer Pilotprojekte im Stadtgebiet
von Lemgo sowie in umliegenden Kleinstädten wie im 9.000 Einwohner
zählenden Dörentrup vorangetrieben worden. “Unser System hat sich im
Zuge dieser Tests als so effizient und praktikabel erwiesen, dass wir im
Juni mit der nationalen wie internationalen Vermarktung begonnen haben”,
sagt Bernd Klemme von den Stadtwerken Lemgo gegenüber pressetext.

In technischer Hinsicht musste ein GSM-Modem adaptiert sowie eine
Software zur Ansteuerung des in Zonen unterteilten
Straßenbeleuchtungssystems entwickelt werden, wofür sich die Stadtwerke
Lemgo bereits das Patent gesichert haben. Sowohl das für die
Installation in Schaltschränken nötige Kompaktgehäuse des Modems als
auch die Softwareentwicklung konnte von Unternehmen aus der Region
realisiert werden”, berichtet Frank Bräuer, Leiter des Projekts
dial4light, im Gespräch mit pressetext. Mit einem Modem würden bis zu
vier Strecken unabhängig voneinander schaltbar. So seien im Zuge des
Pilotprojekts Dörentrup bei 25 Strecken zehn Modems zum Einsatz
gekommen. Der Ansatz besticht somit durch Einfachheit und lehnt sich
dennoch an die derzeit vielerorts diskutierten SmartGrid-Konzepte an.

Potenzielle dial4light-User müssen sich im Internet mit Namen,
Telefonnummer und E-Mail-Adresse registrieren, um das System nützen zu
können. Das Service kann auch von digitalen Festnetzanschlüssen aus,
etwa von Gastwirten, die ihren Stammkunden den Heimweg erleichtern
wollen, beansprucht werden. Nach entsprechender Registrierung wählt der
Benutzer einen sechsstelligen Streckencode, was die jeweils benötigte
Straßenlaterne innerhalb von wenigen Sekunden zum Strahlen bringt.
Aufgrund des im Zuge der Tests festgestellten Einsparungspotenzials von
20 Tonnen CO2 – dies entspricht etwa den jährlichen CO2-Emmissionen von
elf Vier-Personen-Haushalten – in Dörentrup alleine, hat man sich dort
dazu entschlossen, dass dial4light-System in der ganzen Stadt
anzuwenden.

“Wir werden das System sowohl aus wirtschaftlichen wie aus ökologischen
Gesichtspunkten auf das gesamte Stadtgebiet ausweiten. In Dörentrup
gehen künftig alle Straßenlaternen früher aus und werden nur bei Bedarf
wieder angestellt”, kündigt Bürgermeister Friedrich Ehlert in der
Süddeutschen Zeitung an. Das System scheint insbesondere für Kleinstädte
in Frage zu kommen, da das An- und Abschaltprinzip im Falle von
hochfrequentierten Verkehrswegen keinen Sinn ergeben würde. Dennoch
haben bereits Kommunen aus aller Welt ihr Interesse an einer Übernahme
der Technik angekündigt. “Interessenten müssen lediglich die jeweils
notwendige Anzahl an Modems zum Stückpreis von 395 Euro erstehen und
eine Nutzungsgebühr entrichten”, so Klemme weiter. Für die Teilnehmer
selbst entstünden abgesehen von den Anrufgebühren keinerlei Kosten.

Aussender: pressetext.austria
Redakteur: Nikolaus Summer

Posted in bellenderhund | Tagged , , , | Leave a comment

Google will keine bösen Hunde, oder?

Zielscheibe Google: Cyberbanden infizieren Suchergebnisse
Malware-Autoren nutzen Google zur Einschleusung von Schadcode

Bochum, Deutschland (pts/19.06.2009/13:45) – G Data verzeichnet seit einigen Tagen einen großangelegten Angriff auf Nutzer der Suchmaschine Google. Das Vorgehen der Täter ist äußerst hinterhältig: Die Eingabe bestimmter Suchanfragen führt zu Ergebnissen mit manipulierten Links. Klickt der Surfer diese an, injiziert sich im nächsten Schritt unbemerkt Schadcode in die aufgerufene Webseite, der unterschiedliche Täuschungsmanöver initiiert. So bekommen manche Surfer einen VideoCodec und andere falsche Virenschutz-Programme angeboten. Der Standort des Malware-Servers befindet sich nach Recherchen der G Data Security Labs derzeit in Indien. Bei der aktuellen Welle haben es die Täter primär auf Anwender abgesehen, die im Internet auf der Suche nach pornografischen Inhalten sind. Nach Einschätzung von G Data könnte sich dies jederzeit ändern. Ins Fadenkreuz der Kriminellen könnten so beispielsweise schnell auch Sport-Fans, Auto-Freaks oder Jobsuchende geraten.

++ Ralf Benzmüller, Leiter G Data Security Labs: “Wir beobachten in den letzten Tagen einen starken Anstieg gefährlicher Google-Sucherergebnisse. Möglicherweise sind nicht nur die deutschsprachigen Ableger von Google betroffen. Fast 10 Prozent der eingehenden Gefahrenmeldungen haben zurzeit direkt oder indirekt etwas mit manipulierten Google-Suchergebnissen zu tun. Bei der aktuellen Welle reicht ein falscher Klick aus, um Surfer in die Falle zu locken. Nur wenn die HTTP-Daten vor der Anzeige im Browser geprüft werden, ist der PC geschützt.”

++ Vorgehensweise der Täter
Die Angreifer versuchen Schadcode zu verschleiern, indem sie den Text durch Hexadezimal-Werte ersetzen. Hierdurch kann der Browser den Code immer noch einwandfrei verarbeiten. Für Menschen und Suchmaschinen wird er jedoch unleserlich. Diese Vorgehensweise ermöglicht es den Tätern die Google-Filter zu unterlaufen. In dem Hexadezimal-Code versteckt sich HTML-Code, der in die resultierende Seite eingebettet wird. Man spricht dann von Cross-Site-Scripting. Klickt der Google-Nutzer das Suchergebnis an, öffnet sich die gewünschte Webseite, jedoch ergänzt durch ein Skript von einer indischen Domain. Offenbar verwertet Google die injizierten Inhalte für die Bewertung der Suchbegriffe. Die manipulierten Links werden von den Angreifern in Blogs, Foren und gecrackten Webseiten veröffentlicht und erhalten so eine gute Bewertung für die gewünschten Suchbegriffe. In einem Beispiel sieht es so aus, als ob eine wenig genutzte Seite einer amerikanischen Universität so manipuliert wurde, dass bestimmte Suchbegriffe in Suchmaschinen weit oben erscheinen.

Der von der indischen Seite nachgeladene Script-Code ist ebenfalls hochgradig verschleiert. Die Seite wird bei dieser Vorgehensweise nicht statisch erzeugt, sondern es wird zwischen verschiedenen Infektionsmaschen unterschieden. Bei Tests stießen die Experten der G Data Security Labs auf infizierte Flash-Dateien, angebliche Video-Codecs und falsche Antiviren-Software. Die verschiedenen Maschen führten aber letztlich immer zum Download der gleichen Schaddatei.

++ Schutzmaßnahmen:
G Data-Kunden waren vor dieser Bedrohung von Anfang an geschützt. Um sich vor solchen und ähnlichen Angriffen zu wappnen, empfehlen die Bochumer Sicherheitsexperten allen Internetnutzern:
1. Virenschutz und das Betriebssystem immer aktuell halten
2. Webinhalte vom Virenschutz prüfen lassen, bevor sie den Browser erreichen
3. JavaScript im Browser deaktivieren (z.B. mit NoScript in Firefox)
4. Nicht mit Administrationsrechten surfen.

Weitere Informationen zum Unternehmen und zu G Data Security-Lösungen finden Sie unter http://www.gdata.de.

Redaktionskontakt
Presseservice G Data Software AG

Posted in bellenderhund | Tagged , , , | Leave a comment

Hunde lieben Goldesel!

YouTube entpuppt sich doch als Goldesel
Strukturkosten werden bei weitem überschätzt

Mountain View (pte/17.06.2009/13:55) – Googles Videotochter YouTube ist gar kein so großer Verlustbringer wie bislang weithin angenommen. Das Portal soll sogar dem “Break Even” nahe sein, ab dem es kostendeckend arbeitet, wie das IT-Beratungsunternehmen RampRate aufzeigt. “Wir wissen über unsere Kostenposition Bescheid – sonst aber niemand”, heißt es von Google-CFO Patrick Pichette auf Nachfrage von pressetext. Der bisher als weit erachtete Spagat zwischen Rentabilität und Verlust der weltgrößten Videoplattform ist mittlerweile Gegenstand unzähliger Berichte, Analysen und Einschätzungen. Nun verweist RampRate auf verschiedene Kostenfaktoren, die andere Berichte übersehen hätten. So habe etwa ein Report der Credit Suisse Sparpotenziale bei Breitbandverträgen, Peering Traffic oder günstigen Standorten von Rechenzentren nicht berücksichtigt. Damit seien YouTubes anfallende IT-Kosten bislang “gewaltig überschätzt” worden.

Dem Google-Finanzchef zufolge ist bei Analysen immer Vorsicht angebracht. “Wenn Analysten Kostenmodelle kreieren, nutzen sie die marktüblichen Preise für Hosting, Streaming, etc. Wir bauen jedoch alles von Grund auf”, meint Pichette. In den vergangenen 18 Monaten habe YouTube eine kritische und spannende Phase der Legitimierung erreicht. Dass sich etwa die US-Regierung wie auch der Papst auf YouTube wiederfänden, demonstriere die Stärke des Portals als Marke sowie als Institution. “Wir arbeiten mit mehr und mehr Partnern zusammen, die mit uns unterschiedliche Geschäfts- und Werbemodelle realisieren”, so Pichette gegenüber pressetext. Diese Modelle sowie der von Premiumanbietern gelieferte professionelle Content und langformatige Inhalte würden eine “hervorragende Gelegenheit” für YouTube darstellen, um die Plattform auf das nächste Level zu heben.

Der Credit-Suisse-Report geht allein in diesem Jahr von Verlusten in Höhe von rund 470 Mio. Dollar durch YouTube aus. Diese seien wesentlich durch hohe IT-Infrastrukturkosten bedingt, die sich der Bank zufolge auf satte 711 Mio. Dollar belaufen sollen. Dem entgegen kommt RampRate in seinem Bericht – unter Einbeziehung der Sparfaktoren – nur auf IT-Kosten von 415 Mio. Dollar. Wie die New York Times berichtet, lassen sich die Rechenspiele zum Thema YouTube sogar bis in die Gewinnzone weiterführen. Während die Credit Suisse ein negatives Betriebsergebnis von minus 174 Mio. Dollar prognostiziert, geht etwa die Investmentbank Jefferies von Einnahmen über 500 Mio. Dollar aus. Stimmen die durch RampRate errechneten IT-Kosten, würde es YouTube somit knapp in die schwarzen Zahlen schaffen.
Hunde lieben Goldesel – Einnahmen – Videoportal –

Posted in bellenderhund | Tagged , , , , , | Leave a comment

Schlafende Blogs und bellende Hunde?

95 Prozent aller Blogs sind Online-Leichen –  regelmäßige Updates in meisten Fällen nur von kurzer Dauer

San Francisco/Innsbruck (pte/13.06.2009/06:15) – Die allermeisten Weblogs entpuppen sich nach kürzester Zeit als Internetleichen. Die so genannte Blogosphäre besteht laut Aufzeichnungen von Technorati , einer Suchmaschine für Blogs, zu 95 Prozent aus brachliegenden Seiten. Viele anfänglich engagierte und hoch motivierte Nutzer verlieren schnell die Lust am Schreiben, haben keine Zeit mehr oder bleiben mit ihren Blogs schlichtweg unbeachtet und
erhalten keinen einzigen Kommentar auf ihre Online-Postings. Wenn die Weblogs nicht deshalb “sterben”, weil das Leserinteresse derart schwach ist, so fallen sie in der Regel dem knappen Zeitkontingent ihrer Betreiber zum Opfer. Immer mehr Blogger geben ihre Seiten auch deshalb  auf, weil sie zu aktuelleren Webphänomenen wie Facebook oder Twitter wechseln.

Trotzdem sind Blogs grundsätzlich nicht mehr aus dem Internetalltag wegzudenken und haben durchaus ihren Zweck sowohl auf privater als auch geschäftlicher Ebene, wie Branchenkenner bestätigen. “Die wesentliche Bedeutung von Blogs zur unmittelbaren und persönlichen Mitteilung ist weitaus wichtiger als die reine Quantität. Mit Weblogs wurde sehr viel  für die ganze Entwicklung des Internets geleistet”, meint Markus Hübner, Geschäftsführer der Brand Management Agentur Brandflow , gegenüber pressetext. In der Blog-Entwicklung  habe sich in den vergangenen Jahren einiges getan. Auch eine gewisse Konsolidierung habe stattgefunden und die User die für sie am besten
passenden Kommunikationsformen gewählt. “Das ist für die einen ein Blog,  für die anderen Microblogging wie Twitter”, so Hübner weiter.

Was die anfänglichen Erwartungen betreffe, so habe es zunächst viele verschiedene Ansichten gegeben, meint der Web-2.0-Experte. Einzelne Aussagen wie “jeder User werde ein Weblog haben” seien mit Sicherheit überzogen gewesen. Von einer “Enttäuschung” will Hübner allerdings ganz  und gar nicht sprechen und empfiehlt Unternehmen, nicht auf Blogs zu verzichten. “Firmen in den meisten Branchen sind nach wie vor bestens beraten, wenn
sie sich mittels Corporate Blogs ihren Kunden öffnen. Der digitale Dialog ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für eine authentische Auseinandersetzung mit Interessenten”, sagt Hübner. Eine Vernetzung der Inhalte aus Corporate Blogs mit anderen Maßnahmen aus dem Social-Marketing-Bereich steigere zudem die Effizienz. Was das Platzieren von Werbebotschaften im Umfeld von Weblogs betrifft, empfiehlt der Experte den Unternehmen, sich dort aufzuhalten, wo auch ihre Zielgruppen zuhause sind.

Laut Technorati wurden allerdings nur 7,4 Mio. von 133 Mio. verfolgten Blogs innerhalb der vergangenen 120 Tage aktualisiert. Die Zahl der  Weblogs, die tatsächlich hohen Traffic erzielen, liegt sogar noch weit  darunter. “Es sind wahrscheinlich 50.000 bis 100.000 Blogs, die den  Hauptanteil an Page Views generieren”, sagt Technorati-Chef Richard Jalichandra. Es gebe den Witz in der Blogger-Community, dass “die  meisten Blogs ein Publikum von einem Nutzer haben”.

Aussender: pressetext.austria
Redakteur: Claudia Zettel

Posted in bellenderhund | Tagged , | Leave a comment

Kriminelles Geschäftsmodell in der Musikbranche

Kreditkartenklau: Musiker kauften eigene Songs – mutmaßlich kriminelle Bande ergaunert über 200.000 Euro

London (pte/12.06.2009/13:45) – Der Versuch einer neunköpfigen Gruppe
von Musikern und DJs, sich selbst zum Popstar zu kaufen, ist kläglich
gescheitert und endet hinter Gittern. Die mutmaßlich kriminelle Bande
hat offenbar gestohlene Kreditkartendaten benutzt, um in den
Online-Shops von Amazon und Apple iTunes massenhaft selbst produzierte
Songs zu kaufen. Eine Spezialeinheit der britischen Polizei gegen
Cybercrimes hat die Betrüger in Zusammenarbeit mit der
US-Bundespolizeibehörde FBI verhaftet, nachdem sie lange unentdeckt über
eine halbe Mio. Euro für eigene Musik ausgegeben haben sollen. Auf diese
Weise dürften sie übereinstimmenden britischen Medienberichten zufolge
einen stolzen Gewinn von knapp 215.000 Euro an Gebühren und Tantiemen
ergaunert haben. Nunmehr steht der Bande ein Strafverfahren wegen
Betrug, Geldwäsche und der Bildung einer kriminellen Vereinigung bevor.

Neben den mutmaßlichen Straftaten stellt der Versuch der Manipulation
von Marktinformationen wie Charts eine Art des Betrugs dar, wie
Branchenexperten auf Anfrage von pressetext betonen. Wegen massenhafter
Käufe eigener Musik, um Künstler in die Charts zu bringen, seien von
Interessensverbänden bereits mehrfach Geldstrafen in Höhe von mehreren
hunderttausend Euro verhängt worden.

Die britische Musikerbande soll die bezahlpflichtigen Titel über einen
US-amerikanischen Dienstleister in die Shopsysteme der
Internet-Downloadanbieter eingespeist haben. Die Verkaufserlöse und
Tantiemen habe sie daraufhin direkt von Apple und Amazon erhalten. Die
exakte Höhe des Vergütungsanteils pro Song ist nicht bekannt, beträgt
üblicherweise jedoch nur wenige Cent bis 50 Prozent vom Verkaufspreis.
Für den mutmaßlichen Betrug seien Sicherheitslücken der Shopsysteme
genutzt worden, um mit gestohlenen Kreditkarteninformationen von rund
1.500 Karten die eigenen Songs zu kaufen.

Nach Angaben der Behörden ist die Gruppe von Musikern beim Betrug
äußerst trickreich vorgegangen. Ihrer Ansicht nach soll es eine
“internationale Verschwörung” gegeben haben, um Apple und Amazon zu
schädigen und zu betrügen. Den Verhaftungen waren Ermittlungen über
mehrere Monate hinweg vorausgegangen. Die britischen Behörden sehen sich
darin bestätigt, eine eigene Einheit im Kampf gegen Internetkriminalität
gegründet zu haben. Dadurch werde es für Kriminelle riskanter, die
Schwächen des Internets zu nutzen und Cybercrimes über Grenzen hinweg zu
verüben.

Aussender: pressetext.deutschland
Redakteur: Manuel Haglmüller

Posted in bellenderhund | Tagged , , | Leave a comment

Schneller denken durch lautes Mitsprechen?

Lautes Mitsprechen beschleunigt das Denken – schnelleres Rechnen durch Darstellung in Worten oder Zeichnungen

Granada (pte/09.06.2009/12:20) – Wer beim Rechnen laut mitspricht oder  das Problem aufzeichnet, kommt schneller zum richtigen Ergebnis. Das berichten Psychologen der Universität Granada in der  Zeitschrift Electronic Journal of Research in Educational Psychology.
Sie filmten Studenten, als sie mathematische Probleme lösten, und zwar
einmal in Stille, einmal begleitet von lautem Mitsprechen bei den
einzelnen Lösungsschritten sowie einmal mit der Aufgabe, den
Rechenvorgang grafisch darzustellen. Es zeigte sich, dass sowohl das
“laute Denken” als auch die bildliche Darstellung den Lösungsprozess
beschleunigt und auch eher zu korrekten Ergebnissen führt.

Diesen Effekt geht laut Studienautor Enrique Castro Martínez auf die
Eigenschaft des Gehirns zurück, durch äußere Formen der Abbildung eines
Problems in den Denkprozessen unterstützt zu werden. “Wer laut denkt
oder das Problem aufzeichnet, fördert damit die gedankliche Abbildung
des Problems und kommt leichter zum Ergebnis”, so der spanische Forscher
im pressetext-Interview. Derselbe Effekt, durch die Verwendung
verschiedener Darstellungen schneller eine Lösung zu finden, sei nicht
nur auf die Mathematik beschränkt, sondern für alle Wissenschafts- und
Ingenieursprobleme relevant, schätzt Castro.

Den Lehrern und Professoren rät Castro, ihre Schüler mit einer Vielfalt
verschiedener Darstellungsformen vertraut zu machen. “Verbreitet ist
besonders in der Mathematik die rein geschriebene oder symbolische
Darstellung von Problemen. Es wäre jedoch weitaus zielführender,
alternative Darstellungsformen zu betonen – etwa durch Zeichnungen oder
das Mitsprechen bei den einzelnen Schritten.”

Aussender: pressetext.austria
Redakteur: Johannes Pernsteiner

Posted in Allgemein | Tagged , , , | Leave a comment

Sorge und Trauer statt mexikanischer Fröhlichkeit

Psychologin über die Folgen der Influenza-Epidemie für Mexiko

Mexiko-Stadt (pte/06.06.2009/13:15) – Knapp einen Monat nach Bekanntwerden des Influenza-Viruserregers H1N1 hat sich in Mexiko, dem Ursprungsland der Krankheit, die Situation stabilisiert. Bertha Blum Grynberg, Psychotherapeutin an der Psychologischen Fakultät der Universität Mexiko-Stadt UNAM schildert im pressetext-Interview die Lage der Bevölkerung der mexikanischen Hauptstadt, die von der Epidemie und seinen Gegenmaßnahmen besonders betroffen war.

pressetext: Frau Professor Blum Grynberg, wie geht es Mexiko-Stadt heute?
Blum Grynberg: Der Stadt geht es besser. Es gibt grünes Licht, da die akute Gefährdung durch die Krankheit vorbei ist. Es ist eine große Erleichterung für alle, die gewohnten Tagesabläufe wieder herzustellen und einen gewissen Grad von Sicherheitsgefühl wieder zu erlangen. Vorsichtig sind die Menschen allerdings weiterhin und halten bestimmte Verhaltensweisen wie etwa die Hygienebestimmungen ein.

pressetext: Wie verlief das Leben in Mexiko-Stadt während der Epidemie?
Blum Grynberg: Alles verlief anders als gewohnt, denn für zwei Wochen mussten in Mexiko-Stadt alle Freizeitveranstaltungen sowie der Gastronomie- und Kulturbetrieb eingestellt werden. Um die Ansteckungsgefahr zu verringern, pausierten auch Schulen und Universitäten für zwei Wochen, um die das Sommersemester verlängert wird. Konkret bedeutete das eine erzwungene Isolierung vieler Menschen, da sie ihr Haus kaum mehr verließen. Soziale Netze lösten sich für mehrere Wochen auf, während Jugendliche diese gelegentlich auf das Internet verlagerten. Stärker als gewohnt stellten Aktivitäten in der Familie, Spiele, Unterhaltungen und das Fernsehen im Mittelpunkt der Tagesgestaltung. Viele Studenten nutzten die Zeit, um an ihren Seminar- und Abschlussarbeiten weiter zu schreiben.

pressetext: Veränderte die Krankheit den gegenseitigen Umgang in der Gesellschaft?
Blum Grynberg: Ich sehe sowohl bedenkliche Verhaltensweisen, die sich noch immer nicht eingestellt haben, als auch positive. Negativ ist das gegenseitige Misstrauen, das in übertriebenen Vorsichtsmaßnahmen zum Ausdruck kommt. Wenn jemand auf der Straße niest, entgegnete man früher ganz automatisch “Gesundheit”. Heute löst es noch immer Beunruhigung aus, die Leute der direkten Umgebung weichen zurück und das “Gesundheit” kommt, wenn überhaupt, erst viel später. Der Niesende fühlt sich in Verlegenheit und entschuldigt sich. Positiv ist jedoch, dass das regelmäßige Händewaschen zur Gewohnheit geworden ist. Vielen wird erst jetzt bewusst, dass fehlende Hygiene zahlreiche Krankheiten oder auch Verdauungsprobleme auslösen kann. Allerdings betreiben manche die Reinigung übertrieben häufig und in pathologischer Form, ganz als wollten sie damit ihre Ängste abwaschen.

pressetext: Hat die Krankheit auch psychologische Folgen?
Blum Grynberg: Ja, ganz sicher hat die Epidemie in der Psyche vieler Mexikaner Spuren hinterlassen. Viele sind verängstigt, die Sorge um Ansteckungen geht noch immer die Runde, manche trauen sich noch immer nicht auf die Straße. Besonders der Verlust der Arbeit hat viele deprimiert und den Selbstwert gesenkt. Mexiko ist von der Wirtschaftskrise ohnehin schwer in Mitleidenschaft gezogen. Die Grippe war wie der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Von vielen Menschen habe ich die Aussage gehört, sie seien nicht mehr sie selbst. Die mexikanische Fröhlichkeit hat im Moment der Sorge und Trauer Platz gemacht.

pressetext: Welche Branchen sind am stärksten betroffen?
Blum Grynberg: Nachhaltig geschädigt ist erstmals der Tourismus Mexikos, ein Problem das durchaus Ausmaße einer weiteren Epidemie annahm. Viele Menschen verloren ihren Job. Am meisten betroffen sind die kleinen Restaurants, die zwei Wochen völlig außer Betrieb waren. Viele blieben aufgrund der finanziellen Verluste auch danach geschlossen und setzten unzählige Köche und Kellner arbeitslos auf die Straße. Ganz besonders hat die Grippe jedoch der Schweineindustrie zugesetzt und sie zum Erliegen gebracht. Mexiko konsumierte kein Schweinefleisch mehr und auch andere Länder wie etwa China verboten den Import von Schweinefleisch aus Mexiko. Erst viel zu spät, als die “Schweinegrippe” in aller Munde war, wurde die Krankheit auf “Neue Grippe” umbenannt. Jetzt verbreitet die Regierung mit großem Aufwand die Botschaft, dass der Verzehr von Schweinefleisch gesund ist und kein Risiko einer Ansteckung darstellt.

pressetext: Leiden alle sozialen Schichten des Landes an den Folgen der Krankheit?
Blum Grynberg: Es gibt in Mexiko große soziale Ungleichheiten und dementsprechend verschieden waren auch die Auswirkungen der Grippe. Während Angehörige der Mittelschicht gezwungen waren, ihre beruflichen Projekte zurückzustellen, waren die Armen weitaus stärker von Arbeitslosigkeit oder Entlassungen betroffen. Wenn Kellner oder Taxifahrer plötzlich keinen Verdienst mehr haben, ist das für ganze Familienverbände eine Bedrohung, da viele in den Tag leben und keinerlei Ersparnisse haben. Viele sind verärgert, ihr Ärger richtet sich gegen die Welt, die Mexikaner diskriminiert, gegen das persönliche Schicksal, jedoch auch gegen die Regierung.

pressetext: Wie beurteilen die Menschen den Umgang der Behörden mit der Krankheit?
Blum Grynberg: Das Vertrauen in die Autoritäten, das schon allgemein eher gering ist, wurde in diesen Wochen weiter erschüttert. Schuld daran ist meiner Meinung nach die große Unsicherheit, zu der sehr widersprüchliche Meldungen und Anweisungen beigetragen haben. Oft war zu hören, dass man nicht genau weiß, ob eine Grippe harmlos oder vom Typ H1N1 ist. Das führte zu zahlreichen Gerüchten. Manche sagten etwa, die Grippe existiere gar nicht und sei bloß eine Erfindung. Andere glauben zu wissen, dass sie schon seit langem bekannt gewesen sei, dass man jedoch mit der Aufdeckung bis nach Präsident Obamas Mexikobesuch warten hatte wollen. Die Regierung versucht zu beruhigen und betont, dass die neuen Ansteckungen zurückgehen und keine Todesfälle mehr berichtet werden. Wirtschaftlich werde sich das Land laut den Behörden jedoch frühestens im nächsten Jahr von diesem Schock erholen. Das ist eine lange Zeit, besonders für Jugendliche ohne Arbeit.

pressetext: Wie kann die Krise überwunden werden?
Blum Grynberg: Einerseits heilt die Zeit viele Wunden, besonders was die Umgangsformen und Ängste betrifft. Deshalb ist es für das Vertrauen und die Hoffnung der Menschen wichtig, eine längere Zeit ohne dieser Krankheit zu erleben. Andererseits kann eine stärkere persönliche Organisation den Menschen dabei helfen. Die Psychologen sind im Dauereinsatz – wenn es auch nur wenige Zentren gibt, die ihren Service kostenlos anbieten.

pressetext: Danke für das Interview. (Ende)

Aussender: pressetext.austria
Redakteur: Johannes Pernsteiner

Posted in bellenderhund | Tagged , , , , , | Leave a comment

Gefahr für Leib und Leben – Weltbank warnt vor sozialen Unruhen

Regierungen sollten sich auf hohe Arbeitslosenwellen vorbereiten

Washington/Moskau (pte/25.05.2009/11:28) – Weltbank-Chef Robert Zoellick hat vor den Folgen der Wirtschaftskrise und möglichen gesellschaftspolitischen Auswirkungen des ökonomischen Abschwungs gewarnt. Besonders Länder Osteuropas würden sich in einer heiklen Lage befinden und müssten sich angesichts schnell einbrechender Wirtschaftsdaten auf hohe Niveaus von Arbeitslosen einstellen. Die Regierungen sollten sich daher auf mögliche Proteste und soziale Unruhen vorbereiten. “In Russland ist es wegen der Erhöhung der Auto-Einfuhrzölle bereits zu Protesten gekommen. Geht die Krise noch tiefer, sind weitere Konflikte möglich”, meint Konstantin Kholodilin, Russland-Experte beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, im Gespräch mit pressetext. Zoellick zufolge hat es zuletzt zwar Anzeichen für eine Stabilisierung der Finanzmärkte gegeben. Dies gelte jedoch nicht unbedingt für die Realwirtschaft.

Verschiedene Regionen Osteuropas wurden von der Wirtschaftskrise mit voller Wucht getroffen. Während die Märkte nunmehr Anzeichen einer Erholung zeigen und pauschale Negativratings kritisch hinterfragt werden, verzeichnen etwa Lettland oder Estland einen zweistelligen Verfall des Bruttoinlandsprodukts. Dies dürfte sich entsprechend in den Arbeitsmarktzahlen ausdrücken. In Zentral- und Osteuropa würden angesichts einer nach wie vor hohen Unsicherheit Risiken für Konflikte bestehen. “Derzeit weiß niemand wirklich, was passieren wird”, wird Zoellick von der BBC zitiert. Es sei ratsam, auf alle Möglichkeiten vorbereitet zu sein.

Neben Zentral- und Osteuropa hinterlässt die Wirtschaftskrise in Schwellen- und Entwicklungsländern weltweit ihre Spuren. Dabei äußern sich die Auswirkungen je nach Staat unterschiedlich hart. Dank verschiedener Konjunkturprogramme bleiben einige Regionen wie etwa Lateinamerika zwar relativ stabil. Mexiko und Mittelamerika seien aufgrund ihrer starken Abhängigkeit von den USA hingegen deutlich stärker betroffen. Während Mexiko rund 80 Prozent der Exporte in die Staaten liefert, ist die Wirtschaft allein im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 8,2 Prozent geschrumpft.

Nachdem die Weltbank bereits vor einer humanitären Katastrophe in den ärmsten Ländern der Welt sowie rund 53 Mio. zusätzlichen Menschen, die von extremer Armut bedroht sind, gewarnt hatte, könnten soziale Unruhen auch in reichen Industrienationen nicht kategorisch ausgeschlossen werden. Das größte Konfliktpotenzial liege dabei in steigender Arbeitslosigkeit. Allein Großbritannien müsse damit rechnen, dass zumindest eine weitere Mio. Menschen ihre Jobs verliert. Aufgrund explodierender Staatsschulden droht der Insel darüber hinaus eine Herabstufung des Kreditratings von der bisherigen Bestnote “AAA”. Dem Internationalen Währungsfonds zufolge bleibt die britische Wirtschaft trotz jüngster Anzeichen für eine Stabilisierung anfällig für Schocks.

Aussender: pressetext.deutschland
Redakteur: Manuel Haglmüller

= = = = = = = =

Bellender Hund frägt: Was sagt das Obamagirl dazu?

Posted in Allgemein | Tagged , , | Leave a comment

Porno in Kindervideo eingeschmuggelt?

Mountain View (pte/22.05.2009/13:50) - Googles Videotochter YouTube
    ist Ziel einer geplanten Porno-Attacke geworden.
    Hunderte Videos mit Erotikszenen und bedenklichen Inhalten, die gegen
    die Nutzerrichtlinien des Portals verstoßen, mussten bereits von der
    Seite entfernt werden. Das umfangreiche Material wurde offenbar in einem
    gezielten und koordinierten Angriff hochgeladen, um die Videoplattform
    mit Pornos zu fluten. Eine organisierte Gruppe von Usern, die der BBC
    zufolge unter dem Namen 4Chan operiert, habe die Szenen in Kindervideos
    versteckt. Mit der Aktion wollten die Angreifer nach eigenen Angaben
    gegen die andauernde Entfernung von Musikvideos durch YouTube
    protestieren.

    Die Attacke habe gezeigt, wie einfach der Upload von bedenklichem oder
    illegalem Videomaterial auf eine Webseite ist, die täglich von mehreren
    Mio. Menschen besucht wird. Google könne auf die Angriffe, obwohl man
    sich des Problems bewusst sei, hingegen lediglich reagieren, indem die
    Inhalte nachträglich gelöscht werden. Eine Möglichkeit, der Lage
    dauerhaft beizukommen, gebe es nicht. Zwar werden jene Accounts
    gesperrt, die gegen die Nutzerrichtlinien der Plattform verstoßen. Das
    Hochladen von bedenklichen Videos kann dadurch jedoch nicht verhindert
    werden. Eine Kontrolle des Materials, das von den Usern veröffentlicht
    wird, ist angesichts der enormen Datenfülle zudem nicht möglich. So
    wächst das Portal pro Minute um durchschnittlich 20 weitere
    Videostunden.

    Die Gruppe 4Chan hat die Pornos in Kindervideos versteckt und sie unter
    den Namen von Teenager-Stars wie Hannah Montana oder Jonas Brothers
    verbreitet. Während die Beiträge in den Anfangsszenen unbedenkliches
    Material zeigten, wurden die Sexszenen nach kurzer Spieldauer in die
    Videos geschnitten. Gleichzeitig erreichten die Angreifer in kurzer Zeit
    eine relativ starke Reichweite. Viele Nutzer fügten die Videos ihren
    Favoriten hinzu und versahen sie mit hohen Userbewertungen. Dass
    ausgerechnet Kinder und Teenager Ziel der Attacken wurden, spielt nach
    Ansicht von 4Chan keine bedeutende Rolle. Im Internet würden sie ohnehin
    auf unpassendes Material stoßen.

Aussender: pressetext.deutschland
    Redakteur: Manuel Haglmüller
Posted in bellenderhund | Tagged , , , , , | Leave a comment